März 2010
Nachdem wir übers Wochenende noch Einiges klären konnten (sich aber auch neue Fragen auftaten) geht es nun so langsam ans Eingemachte. Wir haben alle Pläne vom 1:100 Maßstab übertragen auf 1:20, und uns intensiv mit unseren Möbelm beschäftigt. Auf der einen Seite ist es wichtig, das neue Heim so zweckreich, und so schön zu gestalten, wie Budget und Anspruch es zulassen, aber es wäre ja idiotisch, dann im zweiten Schritt nicht zu prüfen, ob vielleicht einige der aktuellen Möbel nicht auch reinpassen, und sei es nur für die erste Zeit. Hier und da haben wir das ja von Anfang an gemacht, aber nun sind wir sicher, dass es geschickter kaum geht, denn die direkten Folgekosten für Möbelkauf haben wir so auf das eingeplante Maß sichergestellt. Außerdem wissen wir nun, wo was zum Stehen kommt, und haben Sicherheit auch beim Baukörper bekommen (wohin kommt welches Fenster, passt es mit den Wandlängen und Dachschrägen, der Breite der Türen usw).
Die Pläne in 1:20 können wir kopieren, und damit gleich wunderbar die Elektroinstallation vorplanen (Strom, Netzwerk, Satellitenanlage), Wir haben nun eine ganz gute Sicherheit bei der Planung der Positionen der Brennstellen, und der Luftauslässe der Wohnraumlüftung (WRL). Na ja, wenn wir erstmal im neuen Haus wohnen werden, kommt uns bestimmt so manches Mal die Frage, warum wir es so, und nicht anders gemacht haben - wie wohl jeder Häuslebauer.
Nun ja, der Termin heute mit den Herren Vieten & Job war angenehm und sehr konstruktiv. Wir haben diverse Optionen diskutiert, sowohl was den Baukörper angeht, als auch bezüglich der Grundrisse. Die Einzelheiten zu nennen, würde zu weit führen, aber gesagt an dieser Stelle sei, dass so einige Punkte geklärt, und festgelegt werden konnten. Bis zur zweiten Aprilwoche wollen Herr Job und Herr Vieten das alles nun verarbeiten, und dann die neuen 3d Ansichten (wir wollen drei Optionen bei der Fassadengestaltung als Entscheidungshilfe visualisieren) präsentieren, sowie eine Simulation der Räume und die neue Kostenschätzung. Optimalerweise schaffen wir es in der Woche dann auch bis zum Bauantrag.
Einen Wermuthstropfen mussten wir aber auch schlucken: Wir bewegen uns nicht innerhalb des vereinfachten Genehmigungsverfahren, da die Gemeinde Jüchen die Bearbeitung der Bauanträge in unserem Neubaugebiet personell nicht wuppen kann. Der Bauantrag muss von der oberen Baubehörde in Neuss genehmigt werden, und auch die werden voraussichtlich 8 Wochen brauchen. Oje. Aber wie alles hat auch dies zwei Seiten: Denn nun wird ein Teil der planerischen Verantwortung durch die Baubehörde des Rhein-Kreises Neuss getragen. Ob es der Beschleunigung des Verfahrens hilft, wenn wir uns etwas schick machen, und den Bauantrag persönlich einreichen......?
Zuletzt geändert am: Monday, 15th March, 2010 um 23:33
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